Der Anabolika und Steroid Info und News Blog

Januar 25, 2008

Kreativer Anabolika-Schmuggler

Filed under: Anabolika — Schlagwörter: , , , , , — steroidinformation @ 10:20 pm

Am 21. Januar 2008 wurde ein 30jähriger Libyer am International Airport in Malta von Zollbehörden dabei erwischt, wie er 24.000 Thai Dianabol („Anabol Tablets„) importieren wollte. Eigentlich nichts sonderliches, erfährt man von solchen Versuchen doch in schöner Regelmäßigkeit. Was jedoch diese Schlagzeile wert ist, ist die Art und Weise, wie er den Schmuggel vertuschen wollte.

Die 24.000 Thai Dianabol Tabletten (Wirkstoff Methandienon/Methandrostenolon) hat er nämlich sorgfältig in 1.000er Einheiten (jeweils ein Beutel Anabol Tablets) in 24 einzelne Konservendosen gefüllt, ursprünglicher Inhalt: Bohnen.

Nachdem er die Konservendosen befüllt hatte, hat er versucht, diese wieder bestmöglich zu versiegeln, was am Zoll dann natürlich aufgefallen ist.

Pech für den Schmuggler, dass er den Inhalt der 24 Dosen Bohnen entsorgt hat. Hätte er den Inhalt komplett gegessen, so wäre es ihm mit Sicherheit möglich gewesen, die Zollbeamten und alle anderen Menschen in seiner näheren Umgebung ins Koma zu pupsen 🙂 Danach wäre die Flucht kein Problem mehr gewesen. Durch diesen Faux Pas muss der Arme nun 6 Monate auf Bewährung über sich ergehen lassen. Was aber noch viel schlimmer ist: Alle 24.000 Thai Dianabol wurden vernichtet.

Anabol Dianabol Methandienon Methandrostenolon

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November 28, 2007

Hushmail sicher oder doch nicht?

Filed under: Sonstiges — Schlagwörter: , , , , , , , — steroidinformation @ 11:04 pm

Anfang November zitterten bei vielen Anabolika-Händlern und Konsumenten, die via Hushmail kommunizierten, die Knie. Gerade erst war der Schock, den die weltweite Anabolika-Razzia „Operation Raw Deal“ hinterließ, verdaut, da kam die nächste Schreckensnachricht: Hushmail ist nicht sicher!

Was ist Hushmail? Hushmail ist ein kanadischer Email-Service-Provider, über den man nach Registrierung automatisch per PGP verschlüsselte Emails verschicken konnte – vorausgesetzt, der Empfänger hat ebenfalls eine Hushmail-Adresse. Der Anbieter wirbt auf seiner Seite damit, dass nach der Verschlüsselung außer dem Empfänger kein Dritter an den Inhalt der Emails kommt, nicht einmal Hushmail selbst. Dass hier ein wenig geflunkert wurde, kam dann vor kurzem heraus. Hushmail hat sehr wohl Zugriff auf die angeblich verschlüsselten Inhalte und gibt die auch gerne an die Justiz bei entsprechender Anfrage weiter, just geschehen bei zwei größeren Anabolika-Dealern aus den USA.

Was heißt das nun für Klein-Manni, der sich von seinem Internet-Freund seine Kur aus 15 Deca und einer Dose Thais bestellt? Voraussichtlich nichts, da der Staat erst bei Verdacht an die Emails kommt. Erst wenn die Internet-Helden zum Vorschein kommen, die in einschlägigen Foren unbedingt erzählen müssen, dass sie bei xxx@hushmail.com (Adresse dient nur als Beispiel und ist frei erfunden!) für ihren Stoff nur einen Bruchteil vom Normalpreis bezahlen, wird es kritisch. Die Annahme, dass die Justiz in derartigen Foren nicht unterwegs ist, ist dumm und naiv. Wenn dann in solchen Foren noch ganze Threads zu einem Anbieter auftauchen, dann sollte sich die Person, die hinter dieser Emailadresse steht und sich bislang in Sicherheit wägte, entweder gleich selber der Justiz stellen (die optimale Variante) oder alternativ in ein Land auswandern, das nicht ausliefert.

Soll im Klartext heißen: Der Email-Verkehr zwischen Klein-Erna und Klein-Möchtegern-Dealer dürfte für die Justiz uninteressant sein. Möchtegern-Untergrundlaboratorien und Homebrewer, deren Hushmail-Adressen in jedem Forum herum schwirren, sollten sich schon eher den Wecker auf früh morgens 5:59 Uhr stellen, da bereits eine Minute später unangenehmer Besuch drohen könnte.

Fazit: Anabolika-Handel ist dumm, das Verlassen auf kommerzielle Produkte „bei der Arbeit“ noch mehr.

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